Jul
15

Wer wird die Nr. 1 im Osten?

Gebloggt von Morten Püschel in 90elf-Blog
hat er gut lachen?

Hansa-Vorstandschef Grabow: hat er gut lachen?

Genau 20 Jahre sind seit dem Mauerfall vergangen und ausgerechnet jetzt wird ein neuer Kampf um die fußballerische Vormachtstellung im Osten der Republik entfacht. Allerdings nicht im Fußballoberhaus, sondern in der zweiten Bundesliga.

 

Da sind auf der einen Seite die beiden ehemaligen Bundesligisten Hansa Rostock und Energie Cottbus. Auf der anderen Seite kommt mit Union Berlin eine Mannschaft mit viel Potenzial und einer ebenfalls langen Tradition aus der dritten Liga. „Es hat einen gewissen Reiz zu klären, wer denn der beste Ostverein ist. Wir wollen bei diesem Vergleich ein Wörtchen mitreden”, sagt Dirk Zingler, Präsident von Union Berlin gegenüber dem Sportinformationsdienst.

 

Während also der Aufsteiger mit einem von den Fans renoviertem Stadion und frischem Geld nach vorne schnellt, beharren Energie und Hansa auf ihre Vormachtstellung in den neuen Bundesländern.

 

„Union ist gerade erst in die zweite Liga aufgestiegen und wird sich dort bewähren müssen. Wir und Rostock sind ihnen noch um einiges voraus”, sagt Energie-Präsident Ulrich Lepsch und betont: „Wir waren in den letzten Jahren der beste Ostverein, denn wir haben die Fahne in der Bundesliga hochgehalten.”

 

Auch Hansa-Vorstandschef Dirk Grabow bremst die Berliner verbal ein. „Als Aufsteiger müssen sie sich erst einmal etablieren. Das wird schwer genug”, und fügt dann hinzu: „Was die Sympathie betrifft, sind wir ganz klar die Nummer eins im Osten.”

 

Das belegt übrigens auch eine Studie des Vermarkters sportfive. Demnach ist Hansa Rostock bei den Fußball-Fans in ganz Deutschland mit 79 % der bekannteste und sympathischste Ostklub.

 

Union hat dagegen zwei andere Pfunde, mit denen es wuchern kann: Den Standort-Vorteil als Hauptstadtverein und den Status als Kultklub. Das ist aber alles nichts gegen die leidensfähigen und treuen Fans der „Eisernen“. Die bauten das Stadion an der alten Försterei mit den eigenen Händen wieder auf und sparten dem Klub somit 2,5 Millionen Euro.

 

Wenn es nach dem Kader geht, schlüpft Energie Cottbus in die Favoritenrolle. Die Abgänge der Leistungsträger Ervin Skela, Dimitar Rangelow und Ivica Iliev konnten durch die Neuzugänge Leonard Kweuke, Markus Brzenska und Roger kompensiert werden. Hansa hielt seinen Kader mehr oder weniger zusammen und bei Union setzt Trainer Uwe Neuhaus vor allem auf die Aufstiegshelden.

 

Vorteile haben die Hanseaten wiederum bei der Höhe des Etats. So darf Rostock über 16 Millionen Euro verfügen, während den Cottbusern und den Berlinern nur 13 bzw. 12,2 Millionen zur Verfügung stehen. Doch auch finanziell befinden sich die „Eisernen” bereits auf der Überholspur. Der neue Hauptsponsor, die International Sport Promotion, spült jährlich zwei Millionen Euro in die Kasse. Hansa und Energie dagegen suchen seit Wochen nach einem neuen Trikotsponsor. Zuletzt hatte die Vermarktungsagentur Infront per Anzeige beide Klubs sogar im Doppelpack angeboten.

 

Gibt es also bald eine neue Macht im Osten oder können Energie und Hansa die Berliner auf Distanz halten? Vielleicht ist das Ganze aber auch nur ein wertloses Kettenrasseln, denn in der Oberliga NOFV-Süd wurde der SSV Markranstädt in RB Leipzig umbenannt. Dahinter steckt Aufputschbrause-Hersteller RedBull und verspricht den Kickern aus der Leipziger Vorstadt 100 Millionen Euro in den nächsten 10 Jahren. Der Durchmarsch ins Fußballoberhaus ist fest geplant und dann bleibt für die anderen Ostklubs wahrscheinlich nur noch eine Zuschauerrolle im Kampf um die Fußballkrone im Osten. Oder?

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Mai
12

Und am Ende lacht die Hertha!

Gebloggt von Wieland Günzel in 90elf-Blog
In Berlin ist die Hoffnung wieder groß, auch bei den Kleinen!

In Berlin ist die Hoffnung wieder groß, auch bei den Kleinen!

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte! So wird Hertha noch Meister! Die Hauptstadt würde sich nach dem Aufstieg des FC Union Berlin sicher noch mehr feiern lassen, sollte Hertha auch noch den Titel holen. So dicht wie in diesem Jahr waren die Hauptstädter noch nie an der Meister-Scheibe! Schaffen die Berliner in diesem Jahr den Sprung an die Spitze im Last-Minute-Rennen? Das wäre auf jeden Fall nach den vielen Schlagzeilen von Wolfsburg und Bayern ja fast zu hoffen. Still und heimlich kam die Hertha wieder ran. Keine Schlagzeilen in der Zeitung, konzentriert arbeiten und keine Grabenkämpfe mehr zwischen Trainer und Pantelic. So wurden schon ganz andere Vereine Meister. Siehe Stuttgart!

Aber reicht das wirklich aus, das Berlin noch mal echte Chance hat, den Meistertitel zu holen? Oder ist die Meisterschaft doch schon zwischen Wolfsburg und München entschieden? Sind die Berliner nicht abgezockt genug? Sag mir mal Deine Meinung zu den Berlinern! Schreib mir einen Kommentar.

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Jan
6

Regelkunde mit Shükrü aus Berlin – ein abgefahrener Fußball-Fan!

Gebloggt von Wieland Günzel in 90elf-Blog

Es wird immer besser bei Dani Linzer und der 90elf-Regelkunde: Heute probiert sich Shükrü, der von sich selbst behauptet, ein Türke der “neuen Generation” zu sein – achtet auf seine patriotische Mutter am Ende des Video-Podcasts (…und die DDR-Fahne)!

Trotzdem – in Sachen Regelkunde liegt er heute ein kleines bisschen daneben, obwohl er selbst Fußball spielt:

eingebunden mit Embedded Video

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Aug
28

90elf geht über DVB-T auf die Antenne in Berlin und Brandenburg

Gebloggt von Wieland Günzel in 90elf-Blog

Nach dem Start im Internet auf 90elf.de und mobil über DVB-H geht 90elf, Deutschlands erstes Fußball-Radio, jetzt in die nächste Runde: Ab dem 29. August sind wir auch erstmals über Antenne digital-terrestrisch zu empfangen. Endlich die Spiele der 1. und 2. Liga überall verfolgen, mobil und immer live dabei! Ob am Baggersee, im Garten oder im Krankenhaus: 90elf ist trotzdem immer mit dabei! Natürlich könnt ihr auch daheim auf dem Fernseher die Spiele verfolgen, auch dort wird unser Programm angezeigt.

 

Alles was ihr braucht ist ein DVB-T-Empfänger und ein Anzeigegerät. Das kann ein neuerer Flachbildfernseher sein, in dem der DVB-T-Empfänger schon eingebaut ist, oder ihr nutzt eine Zusatzbox für den Fernseher. Es gibt bereits auch viele Handys auf dem Markt, die DVB-T automatisch empfangen können. Für alle Fußball-Fans ist ab Freitag DVB-T ein MUSS!

 

Egal ob Fernseher, Box oder Handy: Ihr müsst nur Kanal 59 einstellen und los geht’s. Am einfachsten über den automatischen Sendersuchlauf. Wie ihr den aktiviert, steht in der Gebrauchsanleitung. Nach wenigen Minuten ist alles eingestellt und es kann los gehen: 90elf, Deutschlands erstes Fußball-Radio – überall, live und in Farbe mit allem rund um den Ball!

 
 

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