Mai
28

Alles oder nichts

Gebloggt von Konstantin Winkler in 90elf-Blog


Gestern saß ich mit unserem 90elf-Reporter Günther Koch in dessen Garten und philosophierte über Fußball. Bei einigen Tasse Kaffee und leckerem Gebäck ging es vor allem um die bayerischen Vereine, über Sympathien und Antipathien, über mögliche Fusionen des 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth, und natürlich um die Relegation. Für den Clubfan stellt sich dieser Tage eine existenzielle Frage: Wieso hat man nur die Relegationsspiele wieder eingeführt? Wäre alles so wie immer, wäre der “Glubb” schon erstklassig. Auf der anderen Seite werden sich die Cottbusser sicherlich beim Fußballgott bedanken, dass sie als Tabellensechzehnter noch einmal die Chance auf den Klassenerhalt bekommen.

Zwei Spiele, die über alles entscheiden: Sportliche Erfolge, Erstklassigkeit, und damit verbunden auch höhere Einnahmen für die Vereine. Das Zittern beginnt und Günther Koch war sich gestern sicher: Cottbus wird das Hinspiel mit 2:1 gewinnen, unterliegt aber in Franken mit 1:0 und Nürnberg hätte aufgrund des Auswärtstors den Aufstieg perfekt gemacht. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Musik, die ihr bei uns hören könnt. Wir sind bei allen Relegationsspielen live dabei – auch bei den Spielen um die 2. und 3. Liga. Ich lege mir jetzt den FCN-Schal um und drücke für den “Glubb” die Daumen. Tom Hilgers sitzt schon im Stadion der Freundschaft und kommentiert ab 18 Uhr live auf 90elf.

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Mai
4

In Nürnberg heute Partystimmung

Gebloggt von Wieland Günzel in 90elf-Blog

Mein Gott Fürth, wie viele Jahre soll das denn noch so gehen? Schon wieder lassen die grün-weißen Franken einen wichtigen Schritt im Aufstiegsrennen aus. Der Erzrivale aus Nürnberg lacht sich gerade sicher ins Fäustchen, ach was in die komplette Faust. Zack da ist der Glubb wieder an den Fürther vorbei gezogen. Zwar auch nur mit einem Punkt, aber mit einem Sieg an diesem Wochenende. Nächstes Wochenende wird in Franken dann das mega-hammer-Duell ausgerufen. Der 1.FC Nürnberg kommt in den Rohnhof (Playmobilstadion) und kann da schon einen tiefen Stich in die Fürther Seele reißen. Gewinnt der Club das Auswärtsspiel sind es für die Fürther ganze 4 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Selbst ein Unentschieden bringt nichts, was natürlich ein heißes Match verspricht.

Fürth nächste Woche im Ausnahmezustand! Die Fans des FCN kommen wieder mit der Straßenbahn nach Fürth. Wo gibt es sowas denn schon? Wer schon mal in Franken lebte oder sogar lebt, weiß das an nächsten Wochenende eines ganz klar angesagt ist: FARBE BEKENNEN! Die ganze Woche wird im Frankenland sicher wieder heiß diskutiert.Eines wird immer wiederholt und darauf können sich die Nürberger fast schon wie eine Religion verlassen: Es gab noch nie eine Saison, in der Fürth eine Liga über dem 1.FC Nürnberg spielte!

Ist Fürth unaufsteigbar? Versemmeln die Franken es wieder? Kann der Club wieder der lachende Franken-Verein sein, der aufsteigt? Verlieren beide am Ende die Nerven und steigen gar nicht auf? Wird Duisburg der lachende Dritte? Schreibe mir Deine Meinung! Hier unten im Kommentar!

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Apr
28

Das Zittern geht los

Gebloggt von Konstantin Winkler in 90elf-Blog

Ich kann mich an keine Saison in den letzten Jahren erinnern, in der es so eng zuging. Damit meine ich nicht nur die Meisterschaftsfrage. Alle schauen auf die obere Tabellenregion der Bundesliga. Aber auch im Abstiegskampf und im Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga ist nichts entschieden. Nahezu alle Möglichkeiten sind offen. Das macht die Liga spannend, strapaziert aber das Fußballerherz ungemein.

Seit Jahren hänge ich am 1. FC Nürnberg. Nicht immer im Stadion, aber doch fiebernd vorm Radio oder inzwischen auch in der Zweitligakonferenz bei 90elf im Studio. Der “Club”-Fan an sich ist leidgeprüft. Wie oft es Auf- und Abstiege gab oder Gegentore in den letzten Minuten der Nachspielzeit kann ich schon nicht mehr zählen. Nicht umsonst heisst es in Franken: “Der Glubb is a Depp!”. Vor dem letzten Spieltag gab es eine Rechnung, die gut klang, aber nicht aufgehen konnte: Gewinnt der 1.FCN alle noch ausstehenden Spiele, ist der direkte Aufstieg perfekt. Aber, wie wir eben gelernt haben: Der Glubb is a Depp. Gegen den FSV Frankfurt hat sich die Elf von Michael Oenning vorführen lassen und verlor nach einer 1:0-Führung. Ärgerlich, aber verdient.

Bei den noch anstehenden Aufgaben wird es am übernächsten Spieltag besonders spannend. Im fränkischen Duell muss der Club nach Fürth fahren, ins Playmobilstadion. Normalerweise finden diese Derbys immer in Nürnberg statt, weil das Stadion mehr Sitzplätze bietet und somit mehr Fans in der Metropolregion live dabei sein können. In diesem Jahr hat sich die SpVgg Greuther Fürth dazu entschieden, das Heimspiel ein Heimspiel sein zu lassen – also in Fürth. Das hat seinen Preis: Über 30.000 Zuschauer weniger werden dem Spiel beiwohnen können, bedingt durch die kleinere Kapazität des Playmobilstadions. Verständlich auf der einen Seite, dass Fürth das Spiel zu Hause haben will, für die vielen Fans ist das allerdings nur ein schwacher Trost.

In diesem direkten Aufstiegsduell könnte sich alles entscheiden. Da ist es weniger vorteilhaft, dass Boakye und Mintal aufgrund einer Rotsperre in dieser Phase fehlen werden. Das wird alles noch sehr spannend…

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